Selbstgesteuerters und selbstreguliertes Lernen – Eine Definition
„Selbstgesteuertes Lernen ist ein zielgerichteter, mehrdimensionaler
Vorgang, bei dem Lernende objektiv vorhandene didaktische Entschei-
dungs- und Handlungsspielräume hinsichtlich der Ziele, Inhalte, Quel-
len, Methodik, Einschätzung, Partner bzw. Partnerinnen, des Weges, der
Zeit und des Ortes ihres Lernens subjektiv erkennen, beherrschen und
nutzen. Je stärker die Nutzung.“ (Dyrna, s. 75)
„Selbstreguliertes Lernen meint, dass Lernende ihre Lernprozesse
selbst planen, durchführen und einschätzen. Diese Aktivitäten
können sich aus (meta-)kognitiven und motivational-emotionalen
Teilvorgängen (wie etwa der Aufmerksamkeitslenkung und der
Schaff ung von Anreizen) sowie lernrelevanten Handlungen (wie
etwa der Festlegung von Lernzielen und der Umsetzung von Lern-
strategien) zusammensetzen. Je umfassender die Lernenden diese
Vorgänge in einem Lernprozess ausführen, desto selbstregulierter
ist er. Von den Lernenden selbst getroff ene Entscheidungen bzw.
ausgeführte Handlungen mit Bezug zu den neun Dimensionen
der didaktischen Selbststeuerung (siehe Kap. 2.3) sind Teil ihrer
lernprozessbezogenen Selbstregulation.“ (Dyrna, S. 98)
Quelle: https://www.waxmann.com/buecher/Selbstgesteuertes-Lernen-in-der-beruflichen-Weiterbildung